"Vermögenssteuern treffen vor allem den Mittelstand."
Das können nur jene behaupten, die Martin Bartenstein zum Mittelstand zählen.
Das können nur jene behaupten, die Martin Bartenstein zum Mittelstand zählen.
Was trifft eine Familie mehr, ein Sparhammer bei Sozialleistungen oder eine neue, gerechte Steuer für Börsen-Spekulanten.
Und was ist mit Mehrwertsteuern, Sozialversicherung, Mineralölsteuern, Tabaksteuern,...?
Nicht die Löhne oder Pensionen sind in den Jahren vor der Krise explodiert, sondern die Profite und die Gier der Spekulanten. Wer hat da über seine Verhältnisse gelebt?
Ein guter Standort mit guten Straßen, qualifizierten Fachkräften, hoher Forschungsquote kostet, die Firmen dürfen sich vor der Finanzierung nicht drücken.
Dann dürfte uns der Staat auch keine Mehrwertsteuer, Mineralölsteuer, Tabaksteuer abknöpfen, die vom Nettolohn bezahlt werden.
Vermögen ist in Österreich stark bei den Reichsten konzentriert. Die Behauptung, dort anzusetzen, brächte nichts, ist widersinnig.
Wenn das stimmt, müssten Skandinavier ihre Hochsteuerländer längst Richtung Entwicklungsländer verlassen haben, dort beträgt die Steuerquote einen Bruchteil.