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News | Presse | Januar 26, 2012 JG-Tauß: Internationaler Gedenktag für die Opfer des Holocaust
Morgen, am 27. Jänner jährt sich zum 67. Mal die Befreiung des nationalsozialistischen Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau. "Dieser Tag ist nicht nur ein Tag des Gedenkens an die unzähligen Opfer der nationalsozialistischen Terrorherrschaft, sondern muss von uns allen zum Anlass genommen werden, vehement gegen jegliche rassistische, faschistische und homophobe Tendenz innerhalb unserer Gesellschaft aufzutreten", sagte Tina Tauß, Bundesvorsitzende der Jungen Generation in der SPÖ (JG).
Die Provokation rechtsextremer Burschenschafter, ihren WKR-Ball - mit reger Beteiligung hoher FPÖ-Politiker - dieses Jahr an einem so wichtigen Gedenktag durchzuführen, kann nicht schweigend hingenommen werden. "Wir alle sind gefordert, rechte Hetze aufzuzeigen und an die Folgen solcher Methoden zu erinnern", betont Tauß.
Durch die Rhetorik rechter Politiker kommt es zunehmend zu einer Verharmlosung der Verbrechen des Naziregimes. "Dem Salonfähigmachen rechtsradikalen Gedankengutes in Politik und Gesellschaft muss entschieden entgegengewirkt werden", so Tauß abschließend.
Aus den Bundesländern | News | Januar 25, 2012 Steiermark: Hofer: Arbeit gegen Gewalt und Rassismus muss außer Streit stehen
Die Tatsache, dass einige Mitglieder bei der jüngsten Vollversammlung des Sozialhilfeverbandes Bruck gegen eine Subvention für die ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus stimmten, bezeichnet der stellvertretende Landesvorsitzende der Jungen Generation in der SPÖ Steiermark (JG) Stefan Hofer als skandalös. „Bislang stand eine solche Unterstützung durch den Brucker Sozialhilfeverband nie zur Diskussion. Dass nun Teile der Versammlung, vor allem Mitglieder der ÖVP gegen diese Subvention stimmten ist eine gefährliche, parteipolitisch motivierte Entwicklung, die bei mir Verwunderung und Verärgerung ausgelöst hat“, erklärt Hofer, der auch Gemeinderat in Turnau und als solcher Mitglied in der SHV-Vollversammlung ist.
Zielgruppe der ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus sind Kinder und Jugendliche von 6 bis 25 Jahren sowie MultiplikatorInnen mit Jugendbezug. Die Leistungspalette der ARGE Jugend umfasst Beratung, Information, Arbeitsmaterialien, fachspezifische Workshops und Jugendprojekte. Themen die dabei behandelt werden sind Menschenrechte, Demokratie und soziokulturelle Vielfalt.
„Niemals wieder dürfen Hass, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus die Prämissen unseres Handelns sein. Die ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus setzt sich mit diesen Themen präventiv auseinander und leistet somit einen wichtigen Beitrag in diesem Bereich. Die Unterstützung dieser Arbeit muss außer Streit stehen“, so Hofer abschließend.
News | Frauen | Januar 25, 2012 Heinisch-Hosek: "Kein Fußbreit dem Faschismus" setzt ein klares Zeichen gegen Rechtsextremismus
Mit einem großen Transparent "Kein Fußbreit dem
Faschismus" hat die SPÖ heute, Mittwoch, am Wiener Heldenplatz ein ebenso unübersehbares wie deutliches Zeichen gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit gesetzt. Die Straßenaktion der SPÖ Frauen gemeinsam mit SoHo, SJ, AKS, VSStÖ, JG und FSG Jugend ist Teil der Gedenk- und Aktionswoche "Jetzt Zeichen setzen". Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek betonte am Rande der Straßenaktion, dass es wichtig sei, klare Zeichen gegen Rechts zu setzen: "Gerechtigkeit, Solidarität, Antifaschismus und Antirassismus sind bei uns keine leeren Schlagwörter, sondern werden in der SPÖ und ihren Teilorganisationen gelebt."
Dass der umstrittene Ball des Wiener Korporationsringes (WKR) heuer ausgerechnet am Holocaust-Gedenktag stattfindet, ist für die Frauenministerin eine "klare Provokation". Umso wichtiger sei es daher, deutliche Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen. Die Frauenministerin begrüßte es, dass sich viele Organisationen anlässlich des Holocaust-Gedenktags am 27. Jänner zusammengeschlossen haben, um der Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken und aktiv gegen Rassismus und Faschismus aufzutreten.
Auch die Wiener Frauenstadträtin Sandra Frauenberger betonte, dass es gelte, nicht wegzusehen, sondern aktiv und vehement gegen jede Form von Fremdenfeindlichkeit und damit auch gegen Alltagsrassismus aufzutreten. SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Mautz verwies darauf, dass es zwei Anlässe für die SPÖ-Straßenaktion gegen Rechtsextremismus gebe: Den WKR-Ball, wo sich als rechtsextrem eingestufte Burschenschaften treffen, und den in Österreich noch zu wenig bekannten Holocaust-Gedenktag.
Service: Die SPÖ-Aktion "Kein Fußbreit dem Faschismus" läuft auch auf Facebook unter www.facebook.com/Kein.Fussbreit.dem.Faschismus. Zahlreiche Menschen haben bereits die Gelegenheit genutzt, und sich klar gegen rechtsextreme Strömungen positioniert. Mehr zur Gedenk- und Aktionswoche gegen Rassismus und Rechtsextremismus gibt es unter www.jetztzeichensetzen.at/ Am 27. Jänner 2012 findet um 10 Uhr beim Burgtor am Heldenplatz eine Gedenkkundgebung statt, bei der u.a. Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek sprechen wird.
Aus den Bundesländern | Januar 23, 2012 Mete und Koch: Rechtsextremismus darf nicht mit öffentlichen Mitteln gefördert werden
Entsetzt über die Ereignisse innerhalb des Salzburger Rings freiheitlicher Jugend zeigen sich Tarik Mete und Florian Koch von den Jusos Salzburg: "Der RFJ wird auch mit Salzburger Landesmitteln subventioniert! Diese Gelder müssen sofort eingefroren werden!" Anlassfall sind aktuelle Berichte des ORF, wonach ein Salzburger RFJ-Funktionär bei einem deutschen Nazi-Versandhandel Bestellungen aufgegeben haben soll. "Der Salzburger Landesjugendbeirat - dem auch der RFJ angehört - grenzt sich im Kinder- und Jugendpolitischen Forderungskatalog dezidiert von Radikalismus, Demokratie- und Fremdenfeindlichkeit ab", so JUSOS-Landesvorsitzender Tarik Mete. Wörtlich heißt es darin, dass "rassistischen und fremdenfeindlichen Äußerungen und Handlungen in jeder Form strikt und eindeutig" zu begegnen sei. Weiters stellt Mete klar: "Es ist wohl kaum mit diesen Prinzipien vereinbar, dass sich ein Vorstandsmitglied des Salzburger RFJ im Internet einschlägiges Nazi-Material besorgt! Solange die nicht umfassend aufgeklärt sind, erwarten wir von der ressortzuständigen Landesrätin Tina Widmann einen sofortigen Stopp jeglicher Landessubventionen!"
"Wir verlangen außerdem vom RFJ und ihrer Mutterpartei FPÖ eine umfassende Klärung und entsprechende Konsequenzen in dieser Angelegenheit", so Florian Koch, Vorsitzender der JUSOS Hallein, "Bei den Freiheitlichen scheint man im Großen wie im Kleinen nichts dazuzulernen." Gemeinsam rufen Mete und Koch zur Teilnahme an der morgigen Demonstration gegen das Neujahrstreffen der FPÖ in Salzburg auf: "Diese Handlungen müssen angeprangert werden. Es darf kein öffentliches Verständnis für irgendeine Form der 'Naziverehrung' mehr geben." Die Demonstration beginnt morgen Samstag um 11 Uhr, ausgehend von der neuen Mitte Lehen.
Frauen | News | Januar 23, 2012 SPÖ-Aktion ""Kein Fußbreit dem Faschismus" mit Heinisch-Hosek, Mautz und Frauenberger um 10 Uhr!
Die SPÖ Frauen, die SoHo, SJ, AKS, VSSTÖ, JG, FSG Jugend rufen am Mittwoch, 25. Jänner 2012, zu einer gemeinsamen Aktion am Wiener Heldenplatz auf. Mit einem großen Transparent "Kein Fußbreit dem Faschismus" wird ein Zeichen gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit gesetzt. Es sprechen Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek, SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Mautz und die Wiener Frauenstadträtin Sandra Frauenberger.
Zeit: Mittwoch, 25. Jänner 2012, 10 Uhr
Ort: Heldenplatz, beim Erzherzog-Karl Denkmal, 1010 Wien
